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Clevere Pausen – Wie du aus deinen Pausen das meiste machst

Clever Pause machen

Richtig Pause zu machen will gelernt sein! Denn Pause ist nicht gleich Pause. Hier sind einige Tipps und Tricks, die dir helfen, deine Pausen so zu gestalten, dass sie dir am meisten bringen.

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Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. – Oscar Wilde 

clever Pause machen

Wahrscheinlich hast du schon einmal von Yoga gehört oder es sogar schon selbst ausprobiert. Dabei nimmt man oft in einer festgelegten Reihenfolge verschiedene Körperstellungen ein, die sowohl Körper als auch Geist entspannen sollen. Selbst wenn es nicht so aussieht – Yoga kann sehr anstrengend sein. Denn die Körperstellungen kann man oft nur einnehmen und halten, wenn man seine Muskeln im Körper anspannt. Um dem Körper nach dieser Anstrengung eine kurze Pause zu gönnen, geht man nach jeder Haltestellung in die sogenannte „Ruhestellung“ – dabei steht oder liegt man einige Atemzüge lang da und entspannt bewusst alle Muskeln. „Diese Stellung“, habe ich von allen meinen Yogalehrern bisher gehört, „ist die wichtigste beim Yoga. Denn während dieser Pause nimmt der Körper die positiven Effekte der vorangegangenen Anstrengung erst auf“. Und soll ich dir etwas verraten? Dein Gehirn funktioniert ganz ähnlich.

Warum Pausen zu machen so wichtig ist

Lehrer, Erzieher und Wissenschaftler sind sich einig: Pausen sind fürs Lernen extrem wichtig. Arbeitet das Gehirn längere Zeit ununterbrochen durch, verliert es an Kraft – das bedeutet, deine Konzentration lässt nach und du merkst dir deswegen weniger oder gar nichts mehr. Wenn du also zu lange am Stück ohne Pause lernst, tust du dir und deinen Noten keinen Gefallen.

clever Pause machen

Richtig Pausen machen – gewusst wie!

Du brauchst Pausen also, damit du dein Hirn nicht überanstrengst und es den Lernstoff so verarbeiten kann, dass er auch gespeichert bleibt. Aber wie machst du am besten Pause? Und wie gestaltest du die Pausen so, dass du den maximalen Nutzen daraus ziehen kannst? Nun, natürlich haben wir auch hierfür einige Tipps auf Lager.

Ortswechsel

Verlasse in den Pausen deinen Lernplatz – wechsle also z.B. vom Schreibtisch auf die Couch oder von deinem Zimmer ins Wohnzimmer! So wirst du nicht verleitet, doch immer wieder auf deine Lernunterlagen zu schielen und so unbewusst weiterzulernen, was im Endeffekt gar keiner Pause gleichkommen würde.

Den eigenen Rhythmus kennenlernen

Versuch mal zu beobachten, woran du erkennen kannst, dass du müde wirst! Vielleicht fängst du an zu gähnen? Musst du immer wieder ein und denselben Absatz durchlesen, weil du dir einfach nicht mehr merkst, was dort steht? Oder aber schweifen deine Gedanken die ganze Zeit ab? Dann hat es keinen Sinn mehr, dich dazu zu zwingen weiterzulernen. Zeit für eine Pause! Wenn du dann deine persönlichen Signale für Ermüdung erkannt hast, stoppe mal mit, wie lange deine Konzentrationsphasen dauern! Dabei spielen natürlich auch deine allgemeine Tagesverfassung und die Tageszeit eine Rolle.

Pause machen im eigenen Rhythmus

Wenn du z.B. weißt, dass du dich durchschnittlich 30 Minuten lang gut konzentrieren kannst (und keine Sorge, falls es bei dir „nur“ 20 Minuten sind – wir sind alle verschieden), dann versuch mal, bereits nach 25 Minuten eine Pause zu machen, also bevor du müde wirst! Du federst mit dieser „vorgezogenen“ Pause also die Erschöpfung ab, bevor sie kommt. So kannst du die gesamte Lernzeit hindurch deine Konzentration bewahren.

Verschiedene Pausenarten kombinieren

clever Pause machen

Pausen können und sollen sogar unterschiedlich lang sein, je nachdem, wie du es gerade brauchst. Ca. 30 Sekunden Pause kannst du machen, wenn du das gerade Gelesene abspeichern willst – z.B. nach einem Absatz oder einer Seite.
Wenn du von einem Stoffgebiet ins andere wechselst (z.B. von Mathe nach Englisch), dann solltest du auch hier pausieren, damit dein Hirn mit dem einen Themengebiet abschließen kann, bevor das nächste drankommt. Dasselbe gilt natürlich auch für einen Kapitelwechsel innerhalb desselben Fachs.
Sonst kannst du deine Pausen auch nach Zeit einteilen – z.B. 30 Minuten lernen, fünf Minuten Pause. Probier aus, welche Lern- und Pausenphasen für dich am besten funktionieren!

Körperliche Bewegung

Vermutlich sitzt oder liegst du sogar beim Lernen. Deswegen nutze die paar Minuten Pause, um deine Muskeln zu lockern – so beugst du einem verspannten Nacken und Kopfschmerzen vor. Du kannst ein paar Dehnübungen machen, einfach im Zimmer herumgehen oder im Hampelmann herumhüpfen. Ganz egal, wofür du dich entscheidest, gönne deinem Körper diese Abwechslung!

Digitale Pause

Es stimmt, dass du dich in den Pausen am besten mit Dingen beschäftigst, die dir Spaß machen; Smartphones, Tablets und Fernseher sind dabei aber mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn du glaubst, dabei zu entspannen – deinem Hirn geht es anders. Denn es wird dabei geradezu mit Reizen überflutet und muss sich erst wieder anstrengen. Deswegen lass das Handy in deinen Pausen lieber links liegen!

Für genügend Luft sorgen

Bei intensiven Lerneinheiten vergisst man schon mal, das Fenster aufzumachen. Oft merkt man erst, wenn man das Zimmer verlässt, wie stickig es da drin schon ist. Dein Hirn braucht Sauerstoff, um sich konzentrieren zu können. Zudem bekommt man in schlecht belüfteten Räumen schneller Kopfweh. Deswegen: Lüfte regelmäßig, auch wenn es draußen kalt ist!

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Trinken, trinken, trinken

Dein Kopf mag nicht nur frische Luft, sondern auch Wasser. Ohne genügend Flüssigkeit wirst du leichter müde und verlierst schneller den Fokus. Aus diesem Grund solltest du in jeder Pause ca. ein Glas Wasser trinken.

Ganz allgemein sind Pausen sehr wichtig für deinen schulischen Erfolg. Auf Anstrengung muss Entspannung folgen, denn nur so bleibt dir der Stoff auch wirklich im Gedächtnis. Deswegen: Gönne deinem Kopf oft genug die Ruhestellung!

Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer. – Ovid, altrömischer Dichter

Tanja Feldhofer - Pauker Bloggerin

Über die Autorin

Tanja Feldhofer ist freiberufliche Übersetzerin und hat somit ihre Leidenschaft für das geschriebene Wort zum Beruf gemacht. Ein beträchtlicher Teil ihrer Freizeit dreht sich um Lesen und Lernen, denn ihr Wissensdurst ist schlicht unstillbar. Für Der Pauker verfasst sie Blogbeiträge und erstellt Texte aller Art.

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